Seid gegrüßt, Collegae! Auch wenn hier seit einiger Zeit Schweigen zu herrschen scheint, hoffe ich doch, dass dieser Zustand nicht dauerhaft ist. Nachdem ich auf dieses Forum gestoßen bin, möchte ich mich gerne einmischen. Ich hatte beispielsweise die Idee, sich die Sache mit der Zauberwerkstatt etwas zu erleichtern, indem man (zumindest für einmalige, großartige Effekte) den ARCANOFORM SYNTHETICUS verwendet: Man ersetze in der Zauberwerkstatt beim CHIMÄROFORM Asfaloth durch Amazeroth und Form durch Metamagie. Der entstandene Zauber sollte ähnlich dem REVERSALIS direkt auf die Matrix eines (hier eigentlich zweier) hernach gewirkter Zauber wirken, diese verschmelzen. Die Wirkung des entstandenen Zaubers ist wie die einer Synthese der Zauberwerkstatt. Natürlich kann dieser Vorgang mehrfach durchgeführt werden. Diesen Cantus zu entwickeln wird einige Jahre in Anspruch nehmen, aber für Großrituale wie den zuletzt diskutierten Cantus (ich nenne ihn einfach mal VIRUS ASTRALIS), deren Entwicklung bei den gleichen Voraussetzungen sicher die zehnfache Zeit benötigt, dürfte sich das Ganze dennoch lohnen, obwohl die Thesis der Synthese hernach nicht vorliegt, beim nächsten Mal also alles wiederholt werden müsste. So weit erstmal. Arivor
Die Idee ist briliiant und sogar umsetzbar, ich spiele zur Zeit unter anderem einen Amazeroth-Paktierer im ersten Kreis. Seine lieblingszauber sind Eigene Ängste und Höllenpein. Ich kann mir ungemein unschöne Dinge vorstellen, die dabei herauskommen könnten... Wenn man den ARCANOFORM SYNTHETICUS mit einer komplexen Version des Menetekel verschmelzen würde, würde wahrscheinlich ein Zauber entstehen, der die Matrizen zweier Zauber Amazerothgefällig vermischt und sie sodann als Thesis niederschreibt. Interessant wäre auch, den Chimäroform auf Mishkara umzudichten und Krankheiten zu fusionieren. Lykanthropie plus Vogelgrippe gibt die Werhuhnkrankheit - oder Lykanthrophie als Tröpfcheninfektion. Verheerend. Dumpfschädel + Dämonenpocken . . .
Ah, schöne Ideen. Man müsste tatsächlich eine Möglichkeit finden, den MENETEKEL in einer Weise nutzbar zu machen, die das dauerhafte Niederlegen von Schriften oder Zauberthesen ermöglicht. Das würde sehr viel Arbeit ersparen, auch beim alltäglichen Schreiben. Vielleicht eine Änderung von Illusion auf Form? Oder ist es sinnvoller, einen gänzlich neuen Zauber hierfür zu entwickeln? Was ich mir ebenfalls vorstellen könnte, wäre eine verstärkte Form des ANALYS, mit der es (am Besten in Verbindung mit dem verbesserten MENETEKEL) möglich ist, einen analysierten Zauber so weit zu verstehen, dass man seine Thesis niederlegen/erlernen kann. Hesindegefällige Grüße Arivor
P.S.: Herr Blutulme, kann man Euch noch in irgendeinem anderen Forum antreffen? Hier ist es ja doch recht still.
Verzeiht die lange Dauer, bis meine Antwort euch erreicht. Meine profanen Studien nahmen mich so in Anspruch, dass es mir nicht möglich war, schneller zu antworten.
Ich denke wirklich, dass die Metamagie, im Bezug auf das Erlernen von Zaubern, noch in einem bedauernswert unterentwickelten Stadium verharrt. Sowohl das Ersinnen als auch das Erlernen durch Beobachtung müsste doch deutlich einfacher sein, wenn man über eine gesteigerte geistige Leistungsfähigkeit verfügt. Das wäre doch möglich durch den Attributo und das Drachengedächtnis, das der Memorans ermöglicht. Man kombinieren mit dem Okkulus Astralis und wird feststellen, dass sich die Astrale Welt auf völlig neue Weise erschließt. Eine Weise, die dem Ersinnen von allerlei Zauberding und Spruch äußerst zuträglich sein dürfte.
Dieser Zauber dürfe die Eigenschaften Hellsicht, Eigenschaften und Metamagie haben. Ob auch Kraft in Frage kommt, bedarf der Diskussion, da man sich ja nicht den rohen Strömen, sondern dem feinen Geflecht der Magie nähern will.
Man müsste viele neue und spezielle Erfahrungen in der Kunde von der Arkanen Kunst machen und so in der Lage sein in kurzer Zeit Großes zu vollbringen. Auf diese Art profitiert auch das Ersinnen neuer Sprüche von diesem neuen Cantus aus Memorans, Attributo und Occulus.
Dem Grund-Cantus aus Occulus und Menetekel, der es ermöglicht, die astrale Sicht festzuhalten und so besser studieren zu können, wird noch nicht genug sein, aber wer dann noch Zeit darauf verwendet, den fremden Cantus zu rekonstruieren, wird sicher in der Lage sein fremde Sprüche durch beobachten zu erlernen.
Nützlich bei Forschung jeglicher Art dürfte es sein, den eigenen Geist zu spalten, so dass mehrere Teile des Selbst an der gleichen Aufgabe arbeiten. Allerdings dürfte diese Modifikation des Reversalis Chimäroform Asfaloth->Amazeroth ziemlich schwierig zu ersinnen sein!
Mehr zu einem späteren Zeitpunkt, gerne auch hier. Lasst uns doch versuchen, diese illustre Institution wieder zum Leben zu erwecken. Natürlich auf Hesinde und nicht auf Tharghun gefällige Weise.
Festina Lente, Collega. Das Schweigen der Weisen ist dem Plappern der Narren vorzuziehen, und die angenehme Stille der Ratio ist jederzeit willkommen.
Der REVERSALIS[CHIMAEROFORM(Asfaloth-->Amazeroth)] scheint mir doch höchstens geeignet, bereits verschmolzene Geister (oder Zauber) wieder voneinander zu trennen. Interessanter wäre doch die Frage, ob selbiger Cantus nicht geeignet wäre, nicht nur Matrizen, sondern tatsächlich die Geister zweier Personen unwiderruflich zu verschmelzen. Der stärkere Geist unterwirft hierbei den schwächeren und verstärkt somit sein eigenes Denkvermögen um das des assimilierten Opfers. Zugegeben, selbiger Vorgang wird auch die Persönlichkeit des Schwächeren nach und nach unwiderbringlich auslöschen, wenn der Zaubernde seine Thesis korrekt beherrscht, doch das ist zu verkraften, wenn es der Forschung dient. Bleibt einzig die Frage, wie der Geist des Opfers aus dessen Körper zu lösen ist, um in den des Zaubernden (oder für experimentelle Zwecke den eines zweiten Opfers) überzugehen. Ich schlage daher eine Kombination mit einer veränderten SEELENWANDERUNG vor, welche nur mehr einen der beiden Geister versetzt und den zugehörigen Körper wie bei einer KÖRPERLOSEN REISE erstarrt zurücklässt. Der Körper wird sodann vernichtet (oder auch möglichst schonend getötet, falls er noch für weitere Studien benötigt wird), so dass der "Besucher" permanent im Gastkörper verankert ist. Dieser wird nun in das entsprechend modifizierte Heptagramm gesetzt und das Ritual vollzogen.
Um das Denkvermögen kurzzeitig zu steigern, wäre es auch möglich, den elfischen AXXELERATUS-Cantus (nach eingehendem Studium des Thesiskerns des ATTRIBUTO in der Klugheits-Variante) weg von körperlicher Schnelligkeit und hin zum Geiste zu modifizieren. Ein solchermaßen gesteigertes Denkvermögen könnte das Lernen oder die Forschung extrem beschleunigen, was einen ungemeinen Nutzen in Kombination mit dem von meinem Vorredner angedachten Zauber hätte. Ich würde den Lernzauber wie folgt zusammensetzen: [OCULUS + ANALYS + MEMORANS (Drachengedächtnis) + AXXELERATUS GEISTESBLITZ (+ eventuell SCRIPTOR ARKANUM*, um die Thesis festzuhalten)]
Im Übrigen denke ich seit längerer Zeit über einen Zauber nach, der in der Lage ist, die magische Sicht eines Zaubernden abzuschwächen, falls dieser eine Aura allzu starker Intensität betrachtet. Auf diese Weise würde der sogenannte Teclador-Effekt vermieden und eine jede Matrix wäre problemlos erforschbar. Ich stelle daher zur Erörterung, wie ein solcher Effekt wohl am leichtesten erreichbar wäre.
Zweifelt! Arivor
P.S.: Diese ehrwürdigen Hallen von Neuem mit gelehrten Disputen zu füllen, erscheint mir ein ehrenvolles Unterfangen.
*Ich habe dies als Arbeitstitel für den modifizierten MENETEKEL (?) genommen.
Ich denke, dass der Taclador-Effekt kaum ganz abgeschwächt werden kann, da das astrale Glühen einer solch starken Aura die umgebende Magie einfach überstrahlen muss. Um nur die Aura selbst zu untersuchen, wäre ein Reversalis KATZENAUGEN hilfreich, der einem ermöglichen sollte, ungeblendet in Praios Antlitz zu schauen. In Kombination erhält man so den OCCULUS MACROMAGICA.
Mit Sicherheit hilfreich wäre es aber, die astrale Struktur einfach in ein anderes nicht blendendes Medium zu überführen. Man könnte sich eine Technik der Achaz zu nutze machen, und einen transparenten Kristall so formen, dass er die Astralen Muster in die Luft projeziert, die man zu betrachten wünscht. Man müsste dazu natürlich in der Lage sein, den flüchtigen Eindruck der astralen Gestalt in der Gegenwart in Stein zu fixieren. Dazu schlage ich vor, einen Cantus zu ersinnen, der einfach einen solchen Stein erschafft, beziehungsweise einen gewöhnlichen Kiesel in einen solchen transformiert. Man spezialisiere den TRANSFORMATIO auf die Verwandlung von irgend unedlem Erz in einen geeigneten Kristall, am besten Bergkristall, da dieser klar und der Hellsicht zuträglich ist. Man kombiniere diese Variante des TRANSFORMATIO mit dem SCRIPTOR ARKANUM und man wird einen Cantus erhalten, der den Naclador-Effekt nicht nur aushebelt, sondern auch solch mächtige Zauberdinge und deren Struktur besser beobachtbar macht. Insbesondere interessant wäre dann noch eine Kombination mit dem ANIMATIO und einem METAMORPHO FELSENFORM, so dass der Stein sich auf Komando so verformt, dass er in der Lage ist, auch die Veränderungen in der Aura zu speichern und widerzugeben. Dieses Projekt dürfte allerdings auf Grund der vielen unterschiedlichen Merkmale komplizierter werden.
Ich denke, dass der CHIMAEROFORM immer ein Mischwesen hervorbringt. Daher wird kaum der stärkere Geist dominieren. Man müsste den Willen des Opfers schon separat brechen, was an sich ja kein Problem darstellt. Man könnte einfach sein gesamtes Gedächtnis löschen, so dass es die eigene Identität verliert. Dadurch entgehen einem zwar Informationen, aber nichts was ein gründlicher BLICK IN DIE GEDANKEN vor dem Vergessen nicht beheben könnte.
Um den Teclador-Effekt zu umgehen und noch allerlei andere nützliche Dinge zu tun, hat sich der in meiner Runde längst eingeführte inoffizielle Cantus ARCANOGRAMMA TRIPLANAR bewährt, welchen man kostenfrei einsehen kann in Meister Windfeders Wolkenturm (http://www.wolkenturm.de/index.php?page=main_neu). Bevor man also komplexe Matrizen entwickelt, die unter erheblichem Aufwand ein solches Ergebnis wie von Euch beschrieben erzielen, ist es wohl leichter, den ARCANOGRAMMA zu entwickeln und mit den bewährten Analysecanti zu sythetisieren. Dieser Zauber würde dafür sorgen, dass der Magus es nicht mehr nötig hat, die Strukturen der analysierten Matrix selbst zu betrachten, sondern nur ein gegebenenfalls abgeschwächtes Abbild derselben. Zugleich könnte er auch eigene Eingriffe vornehmen, um hypothetische Änderungen an der Matrix durchzuführen oder Teile ausblenden, um andere genauer zu betrachten.
Natürlich erschafft der CHIMAEROFORM (ergo auch seine dodekalogischen Entsprechungen) stets ein Mischwesen, doch bei sich teilweise ausschließenden Komponenten obliegt es immer noch dem Zaubernden, zu entscheiden, welche davon die Chimäre schließlich trägt. Somit wäre es möglich, die Identität des Freiwilligen zu löschen, während Erinnerungen und Denkvermögen sich zu dem des Zaubernden addieren.
Am Besten wäre es natürlich, einen solchen Zauber unter Ausschließung der dämonischen Komponenten zu erschaffen. Eventuell wäre es möglich, zunächst über die siebtsphärische Transition (Asfaloth-->Amazeroth) den Zauber zu erschaffen (und die Änderung Form-->Herrschaft zu sparen, die damit automatisch einhergehen dürfte), um sodann das dämonische Merkmal durch das (nicht einmal entfernte) Merkmal Einfluss zu ersetzen und zugleich eine das Opfer beruhigende Wirkung hinzuzufügen. Somit hätte man mit etwas Arbeit den Zauber "entdämonisiert" und sich unabhängig vom verderblichen Einfluss der Niederhöllen gemacht.
Ersetzt man übrigens im letzten Schritt nicht (Amazeroth-->Einfluss), sondern (Amazeroth-->Metamagie), so erhält man als unabhängigen Cantus den ARCANOFORM SYNTHETICUS. Dieser Cantus in Kombination mit dem erweiterten SCRIPTOR ARCANUM (welchen wir hier noch perfektionieren sollten) macht spätere Besuche der Zauberwerkstatt theoretisch überflüssig. Gelänge also ein Erstellen beider Zauber, so würde man (am Besten mit einer letzten Kombination: (SCRIPTOR ARCANUM + ARCANOFORM)) die metamagische Forschung revolutionieren können, indem es möglich wäre, Ergebnisse, die bis dato Jahre der Forschung und mehr benötigen, innerhalb eines einzigen Tages zu erzielen.
Eine Möglichkeit, die mir dazu noch in den Sinn kommt, ist die Modifikation des AURIS NASUS, nämlich in einer Art, die es ermöglicht, die Wirkung einer neuen Formel zu testen - aber eben nur als Illusion. Wäre es wohl möglich, ein solches Werk zu vollbringen?
Ich habe lange darüber nachgedacht, diese Problem zu lösen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die einzige Möglichkeit für einen solchen Zauber, die Simulation einer kompletten Umgebung ist. Ansonsten wäre die Matrix des Zaubers nicht in der Lage, mit der Umwelt oder einem potenziellen Probanden zu interagieren.
Ich hatte bedauerlicher Weise noch keine abschließende Erleuchtung zu diesem Thema, aber ich habe überlegt, dass man den BLICK IN DIE VERGANGENHEIT mit dem REVERSALIS und dem AURIS NASUS OCCULUS kombiniert, um den Blick in eine nahe illusionäre Zukunft zu werfen. Leider tritt hier die Unschärfe-Vermutung von Nahema in Kraft, die besagt, dass umso komplexer und weitreichender eine Vorhersage ist, desto weniger präzise das Ergebnis wird. Ich denke aber, dass das eher möglich sein wird, als den AURIS NASUS OCCULUS auf ein so komplexes Niveau zu heben, dass er die komplexen Matrizen von einer (oder gar mehreren!) Person wiedergeben könnte.
Allerding wäre dies wenn überhaupt möglich, wenn man den AURIS NASUS von Illusion auf Umwelt umschreibt, so dass er eine künstliche Umgebung erzeugt, mit der ein Zauber interagieren kann.
Dieses Problem scheint mir sehr komplex. Ich denke, wir sollten noch ein bisschen darüber philosophieren.
ich muss doch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die sogenannte Unschärfetheorie mitnichten von Dame Tamerlein stammt, sondern natürlich von unserer verehrten Vorgängerin Niobara. Auch denke ich, dass die Simulation einer Zauberwirkung leichter fallen sollte als der Blick in eine (mögliche) Zukunft, der ja auf einer solch detaillierten Ebene nahezu unmöglich erscheint. Aber wie Ihr bereits bemerktet, dürfte es fast ebenso schwer fallen, eine derart komplexe, selbstständig agierende Illusion zu erschaffen.
Dennoch wäre es zu manchem Zwecke unabdingbar, die Wirkung einer entwickelten Formel vor deren Anwendung zu testen - soeben stelle ich mir vor, was eine fehlerhafte Rekonstruktion einer Formel wie des RITUALS VON CHR'SZESS'AICH für Folgen hätte, und auch für einen "kleinen Test" möchte wohl niemand sein Land zur Verfügung stellen... Ich werde weiter darüber nachdenken.
Den Fehler mit der Unschäfetheotie tut mir leid. Ich muss wohl etwas durcheinander gewesen sein. Macht aber auch viel mehr Sinn, dass Niobara diese Theorie zuerst aufgestellt hat, schließlich war Astrologie und Prophetie ihr Steckenpferd.
Was genau ist das Ritual von Chr'szess'aich, wenn ich fragen darf? Ich habe mich mit der ursprünglichen Magie der Echsenvölker noch nicht beschäftigt.
Und meiner Meinung nach dürfte das Erstellen einer solchen Illusion ungeahnte Risiken bergen, weil es sicherlich noch einige Gesetze der Magie gibt, von der wir noch keine Ahnung haben. Wenn wir es nun also schafften, diesen Illusions-Cantus zu ersinnen, der nach unsererem bisherigen Verständnis der Magie funktioniert und in einem neuen (höchstwahrscheinlich mächtigen) Cantus tritt etwas auf, was sich in der Realität annormal zu unserem Verständnis verhalten würde, dann bekämen wir ein gefährlich falsches Ergebnis.
Mir erscheint es vor allem sicherer, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Auch in dem Falle, dass dies komplizierter sein sollte. Man müsste ja auch nicht sehen, wie genau der Cantus wirkt, sondern nur, ob es katastrophale Folgen hat oder nicht. Den Rest kann man doch durch Anwendung einfach herausfinden.
Eure Argumentation ist schlüssig. Tatsächlich wäre wohl nicht ausgeschlossen, dass ein Zauber die Grenzen der Illusion sprengte und auf die reale Welt (beispielsweise auf unseren Geist) übergriffe. Doch frage ich: Was ist der Blick in eine mögliche Zukunft anderes als eine Illusion? Schließlich existiert jene Zukunft nicht wahrhaftig (es sei denn, wie wendeten den getesteten Cantus tatsächlich an), einmal abgesehen von den Ereignissen an den karmatischen Kausalknoten, an welchen sich eine weitere Globule abspaltet, in der die Geschichte anders verlief.
Eventuell wäre es gar einfacher, den Zauber in einer Nebenglobule zu testen?
Das erwähnte Ritual ist jenes, mit welchem Pyrdacor nach dem heutigen Wissensstand das Echsenreich Zze-Tha von Dere abtrennte und in eine eigene Globule verschaffte. Es gehört zu den großen Zeitfreveln der Geschichte und ist heute glücklicherweise niemandem mehr bekannt.
Möge die kluge Göttin Eure Schritte lenken! Arivor
Ich denke, dass ihr die Lösung auf unsere Frage gefunden haben könntet. Wenn man wirklich einen extrem potenten Cantus erproben muss, so sollte man mit einer KÖRPERLOSEn REISE mit der Modifikation auf Fernzauberei in eine andere Globule reisen, die sich vor möglichst kurzer Zeit von unserer Welt abgespalten hat und dort den Cantus in ein Artefakt speichern. Dieses kann durchaus mit dem simplen APPLICATUS-Cantus geschaffen werden, es muss ja nur ein wenig später zünden, so dass sich der Geist des Zaubernden zu keiner Zeit in Gefahr befindet.
Dann kommt der eigentlich schwierige Teil: Man kombiniert den BLICK IN DIE VERGANGENHEIT mit der reversalisierten Variante seiner selbst, so dass man aus der Gegenwart 1 durch die Vergangenheit beider Zeitebenen in die alternative Gegenwart 2 schauen kann. Man kann den BLICK IN DIE VERGANGENHEIT vielleicht nicht dazu nutzen, die Zukunft zu sehen, aber die Gegenwart müsste man schon schauen können. Mit der Kombination mit einem Observantia-Cantus kann man so die tatsächliche Wirkung in einer anderen Gegenwart betrachten.
Man könnte nun darüber streiten, ob es nicht unmoralisch ist, solche gefährliche Canti an fremden bewohnten Welten zu erproben, aber noch dümmer wäre es sicher, einen solchen Cantus an der eigenen Lebensgrundlage zu testen.
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