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Dieses Thema hat 119 Antworten
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 Rationes Celestiales - Gedanken über Götter
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Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

19.03.2007 10:15
#76 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Vermutlich wird er zum Antritt Seiner Herrschaft ersteinmal all diejenigen bestrafen, die nicht IHM gefolgt sind, was an sich zunächst einmal nicht böse, sondern nur rechtschaffen ist. Man könnte ihn als Rechtschaffenheit in Personam ansehen. SEIN Zeichen ist die Herrschaft, die uneingeschränkte Herrschaft, der unbedingte Gehorsam! Wie die Herrschaft ausfällt - gut oder böse, dass wissen nur die Götter.

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Äonenwanderer ( Gast )
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19.03.2007 10:43
#77 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

DER Namenlose bin ich zwar nicht aber wenn mein Held irgendwann mit seinem Training fertig ist wird er ihm warscheinlich an Macht übertreffen.Vielleicht wird solch eine Aufrüstung früher nötig als einem lieb ist.Es ist ja eigentlich nur eine Legende,dass der Namenlose erst im 13.Zeitalter zurückkehren wird.In"Die Kanäle von Grangor"wurde allerdings glaube ich bereits ein Haar des Namenlosen nach Dere gerufen.Möglicherweise schafft es jemand vorzeizig ihn mit Hilfe von Temporalmagie ganz herbeizurufen.Rein theoretisch wäre das doch denkbar,oder?

Phexenskind Offline

Ahnender

Beiträge: 329

19.03.2007 14:33
#78 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Damit würde wir wieder bei der Frage stehen , wie sehr sich göttliche Wesen von Magie beeinflussen lassen. Es wäre auf jeden Fall exorbitante Mengen an AsP nötig, um den Namenlosen quer durch die Zeit zu werfen

PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P.
Wissen ist Macht
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Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

20.03.2007 10:07
#79 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Wobei da ja wieder Satinav ins Spiel käme...

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Phexenskind Offline

Ahnender

Beiträge: 329

20.03.2007 13:22
#80 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Er würde es höchstens verhindern wollen weil man damit in die Zeit eingreift und sie durcheinander bringt!

PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P.
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Äonenwanderer ( Gast )
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21.03.2007 23:37
#81 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Falls jemand Borbarads Transpropriatorium unter Arras de Mott reaktivieren würde,würde dem Jenigen warscheinlich mehr AE zur Verfügung stehen als wirklich benötigt wird.Schließlich verwandelt sich dadurch die gesamte 3.Sphäre langsam aber sicher in reine AE.Vermutlich würde Satinav versuchen einzugreifen aber wie man am Beispiel Borbarads sehen kann,kommt dieses Eingreifen manchmal erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.Es könnte also passieren,dass Satinav nach Anwendung der Zeitformel lediglich versucht den Zeitstrom wieder zu harmonisieren.Wenn der Namenlose aber erst einmal wieder da ist,wird er sich mit Sicherheit persönlich um Satinav kümmern.Ein weiterer Besorgnis erregender Punkt ist der,dass es einem Geweihten des Namenlosen mit dem Sternenstaub aus Matschagroll-Blutsch fast gelungen wäre dem Namenlosen seinen wahren Namen zurückzugeben.Vermutlich hätte das auch seine Befreihung zur Folge gehabt.Wenn soetwas noch einmal passieren sollte und die Götter in diesem Moment auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde abgelenkt sind,sehen die Sphären warscheinlich finsteren Zeiten entgegen.Wer weiß was Pardona für die nächste Zeit geplant hat.

Phexenskind Offline

Ahnender

Beiträge: 329

22.03.2007 15:31
#82 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Was Sternenstaub aus Matschagroll-Blutsch? Woher hast du das. Klingt sehr interessant, kannst du das mal näher erklären?

PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P.
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Äonenwanderer ( Gast )
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23.03.2007 04:38
#83 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Die Ereignisse auf die ich mich beziehe werden im Roman"Das Greifenopfer"beschrieben.Gegen Ende der Geschichte wird der Geweihte des Namenlosen von einem PARALÜ PARALEIN getroffen,wodurch verhindert wird,dass er den eben gegriffenen Sternenstaub fallen lässt und damit seinen Wunsch wirken kann.Danach wird er von der Eternium Axt des Aikar Brazoragh zerschlagen.Die persönliche Eternium Axt des Gottes Brazoragh erhielt der Aikar ebenfalls durch einen Wunsch mit dem Sternenstaub.Auch wenn das Schlimmste verhindert wurde finde ich es doch bedenklich,dass die Sphären nur ein Handöffnen von der Rückkehr des Namenlosen entfernt waren.Wenn der PARALÜ nur einen Sekundebruchteil später gekommen wäre sähe Dere jezt warscheinlich ganz anders aus.Der Sternenstaub kommt übrigens auch in der Symiala Kampagne noch einmal vor,wobei er dort jedoch für andere Zwecke eingesetzt wird.

Bosper Winterberg Offline

Ahnender

Beiträge: 431

23.03.2007 17:03
#84 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Tatsächlich? Ich les mich da gerade ein, wo steht das?

"Behaltet mich nicht in Erinnerung wie ich war - sondern wie ich zu sein versuchte."
Gezeichnet: Magus Coadiutorius Bosper L. Winterberg, VII. Erbe Ilaris ex Septentrionibus, Spezialist für grausame Geographie

Äonenwanderer ( Gast )
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23.03.2007 22:34
#85 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Der entsprechende Abschnitt in dem der Geweihte des Namenlosen gerade seinen Wunsch aussprechen will steht auf den Seiten 325
bis 326,seine Vernichtung auf S.328.

Äonenwanderer ( Gast )
Beiträge:

23.03.2007 22:52
#86 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Im Abenteuer"Der Basiliskenkönig"wird der Sternenstaub und der Roman"Das Greifenopfer"nochmal auf S.39,im Abschnitt"Besuch in letzter Minute"erwähnt.

Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

29.03.2007 10:36
#87 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Jetzt besteht die Frage, ob man sich selbst mit diesem "Zeugs" zum mächtigsten aller Götter wünschen könnte - oder überhaupt zum Gott.

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

29.03.2007 14:59
#88 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Ich denke nicht, denn das wäre im Zweifelsfall ein Eingriff in das Mysterium von Kha. So weit sollte die Macht des Staubes nicht gehen.

Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus

Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

30.03.2007 09:47
#89 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Aber es wäre doch ein auch ein Eingriff, wenn der Namenlose befreit worden wäre, der sicherlich nicht halt vor der 3.Sphäre gemacht hätte.

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

30.03.2007 16:03
#90 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Ach, die dritte Sphäre. Was ist die schon? Eine derart variable Existenzebene wie die dritte Sphäre gibt es kein zweites Mal. Im Vergleich zur wahrhaften Stabilität der ersten Sphäre ist ein Äon auf Dere ein Lidschlag.

Außerdem ist die Befreiung des Namenlosen kein Eingriff ins Weltgesetz. Er ist ja ein Gott, wohingegen die Erhebung eines neuen Gottes aus den Reihen der Sterblichen einen Präzedenzfall schafft, der nicht mit dem status quo koinzidiert. Nach einer solchen Sache wäre es nämlich möglich, aus einem Sterblichen ein unsterbliches Wesen zu machen, es also aus dem natürlichen Lauf von Werden udn wieder Vergehen zu extrahieren. Eine solche Manipulation ist jedoch indirekt eine Außerkraftsetzung der normalen Zeitverhältnisse, denn was bedeutet schon ein Jahrtausend, wenn theoretisch jeder solche Zeiten erleben kann? Also muss das MYsterium von Kha solche massiven Eingriffe ausschließen, um die dauerhafte Sabilität des Weltgefüges zu gewährleisten.

Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus

Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

31.03.2007 10:40
#91 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Hmm... das klingt irgendwie sehr plausibel. Dann bliebe mir nur die Frage offen, ob das Gesetzt etwas ist, was eingehalten werden soll, oder ist es etwas kosmisches, wie die Sumukraft (irdisch: Erdanziehung), was niemand umgehen kann.

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Bosper Winterberg Offline

Ahnender

Beiträge: 431

31.03.2007 13:02
#92 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten
Doch, etwas so einfaches (Nagut, nicht unbedingt einfach herstellbares) wie Syneräticon...
Und die Kraft, welche wieder die Ausnahme bringt: Nihilogravo...

"Behaltet mich nicht in Erinnerung wie ich war - sondern wie ich zu sein versuchte."
Gezeichnet: Magus Coadiutorius Bosper L. Winterberg, VII. Erbe Ilaris ex Septentrionibus, Spezialist für grausame Geographie

Äonenwanderer ( Gast )
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01.04.2007 02:51
#93 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Wenn ich bedenke zu was für Wundertaten der Sternenstaub bisher schon in der Lage war bin ich mir schon beinahe sicher,dass er direkt mit der ersten Sphäre verbunden ist und so Manipulationen innerhalb der sechs Sphären erlaubt.Anders wäre es nicht zu erklären wie einem so mächtigen Wesen wie einem Gott gegen seinen Willen seine Waffe entrissen werden kann.Gerade die Tatsache,dass Brazoragh seine Waffe dem dreisten Sterblichen nicht einfach wieder wegnimmt deutet meiner Meinung darauf hin,dass er durch kosmische Gesetze daran gehindert wird.Auch wenn der Aikar Brazoragh ein hoher Geweihter seines Gottes ist,freiwillig hätte ihm sein Gott seine persönliche Waffe wohl nicht überlassen.Wenn es so wäre hätte dafür warscheinlich auch ein Gebet und ein großes Wunder gereicht.Da eine Extrahierung eines Sterblichen aus dem Lauf von Werden und wieder vergehen auch mit Zaubern wie dem KRISTALLENEN HERZEN,IMMORTALIS,REVERSALIS LAST DES ALTERS und Ähnlichen möglich ist,halte ich es für unwarscheinlich,dass das Mysterium von Kha in dieser Hinsicht eine Sicherung hat.Wenn also schon einfache Zauber in der Lage sind die Gesetze des Mysteriums von Kha außer Kraft zu setzen,warum sollte es dann nicht auch soetwas übermächtiges wie der Sternenstaub können?Nicht umsonst hat Praios Matschagroll-Blutsch von einem Greif bewachen lassen.Wie bereits erwähnt wurde ist auch die Schwerkraft ein von der ersten Sphäre generiertes Naturgesetz,welches durch den NIHILOGRAVO außer kraft gestzt werden kann.Das Mysterium von Kha und die erste Sphäre legen meiner Meinung also nur fest welche NATÜRLICHEN Eigenschaften jedem Ding und Wesen der sechs Sphären gegeben sind.Mit entsprechenden Hilfsmitteln wie Magie oder auch dem Sternenstaub lassen sich diese Gesetze aber durchaus brechen.Es scheint so als ob man mit dem Sternenstaub die ansonsten festgeschriebenen Natur-und Sphärengesetze in einem sehr großen Rahmen umschreiben kann.Ich bin mir aber nicht ganz sicher ob der Sternenstaub auch zu einer Vergöttlichung in der Lage ist.Ausschließen will ich es jedoch nicht.Wo die genauen Grenzen der Macht des Sternenstaubes liegen,oder ob es überhaupt welche gibt weiß ich leider auch nicht.

Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

09.07.2007 12:14
#94 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Ich möchte diesen Thread gerne dafür nutzen, um eine weitere Frage zu stellen:

Unabhängig davon, wie genau ein Gott entsteht oder entstehen kann, frage ich mich, wie jene 12 Götter beschaffen sind, die wir zurzeit haben. Sind sie eher Persönlichkeiten, die mit Macht ausgestattet sind, oder sind es Kräfte, die mit Persönlichkeiten versehen werden / welche entwickelt haben?

Der Hintergrund dieser Frage ist, ob es deswegen vielleicht Sinn machen würde, einfach das Prinzip zu verehren, anstatt eine Personifizierung. Also, die Kraft, die die Ordnung erhält und Schwarze Magie vertreibt, anzuerkennen und sie zu unterstützen, anstatt sie "Praios" zu nennen.

Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus

Äonenwanderer ( Gast )
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11.07.2007 00:44
#95 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Ich schätze mal,dass die 12 Götter Alverans von ihrer Zusammensetzung her nicht viel anders sind als die andren Götter.In gewisser Weise könnten beide deiner Theorien stimmen.Wenn man davon ausgeht,dass Götter Kräfte des Nayrakis mit einer eigenen Persönlichkeit sind,ist es naheliegend,dass diese Karmalen Entitäten dadurch auch mit Macht ausgestattete Persönlichkeiten darstellen.Die Verehrung des Prinzieps allein wird aber warscheinlich nicht ausreichen,da der entsprechende Fokus(ein Gott)fehlt um die Kräfte der Wahren Seele in die richtige Bahn zu lenken.Ich nehme mal an,dass die Götter nicht nur aus Machtgier seit Äonen Anhäger sammeln.Der Hauptgrund dafür wird warscheinlich der sein,dass die Götter wissen,dass sie die einzigen ernst zu nehmenden Gegner für die Dämonen sind.Daher versuchen sie wohl so viele verfügbare Kräfte des Nayrakis(die wahren Seelen ihrer Anhänger)wie möglich in sich zu vereinigen um ihre Heimat mit der neu gewonnenen Kraft zu verteidigen.

Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

11.07.2007 10:13
#96 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Bei den Erzdämonen handelt sich sich laut Redax ja auch um Personen, und da glaube ich schon, dass es sich bei den Göttern um Personen handelt.
Ein weiters wären noch die Annalen, die ja sagen, dass aus den Tränen etc. die ersten Lebewesen entstanden, und da die Götter auch auf ähnliche Weise entstanden...

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der elementaren Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Äonenwanderer ( Gast )
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11.07.2007 19:13
#97 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Ich vermute mal,dass auch die Götter vom Prinzip her ähnlich aufgebaut sind wie die Sterblichen(also in gewisser Weise eine Personen).Da die wahre Seele der Sterblichen in einer Ansammlung aus Sikaryan(Körper,Astralleb)eingelagert ist,scheint es naheliegend,dass auch der Sitz der Persönlichkeit eines Gottes von einer Ansammlung einer der beiden Urkräfte umschlossen wird(in diesem Fall Nayrakis).Da ein Gott in seiner wahren "Gestalt" warscheinlich keinen Körper hat,halte ich es auch für nicht ganz verkehrt ihn als Kraft mit einer Persönlichkeit zu bezeichnen.Es ist alledings anzunehmen,dass diese Kraftmenge in ihrer Ausdehnung endlich ist(Blutstropfen des LOS = begrenztes "Objekt")und der Gott daher innerhalb der 6 Sphären nicht allgegenwärtig sein kann(außer LOS natürlich).Die tausend Tränen des LOS die in GKM S.21 erwähnt werden könnten die wahren Seelen der Sterblichen darstellen(immerhin auch Teile des Nayrakis)die sich beim Kontakt mit SUMUs Lebenskraft(Sikaryan)mit dieser zu den ersten sterblichen Wesen verbanden(bzw.vom Sikaryan umschlossen wurden).Lediglich die natürlichen Eigenschaften und die Menge der Urkräfte Sikaryan und Nayrakis,die an die jeweilige Seele(bzw.Sitz der Persönlichkeit)gebunden ist,unterscheiden Götter und Sterbliche in ihren Fähigkeiten und ihrer Art.

Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

11.07.2007 19:37
#98 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Interessante Sache, die mir gerade eingefallen ist:

Wenn Sterbliche in einer sikaryanalen Hülle (schnöde auch Körper genannt) eine geringe Konzentration von Nayrakis umschließen (ihre Seele nämlich, den NAyrakisfunken), so könnte doch das gleiche System bei den Göttern diametral entsprechend sein, also ein kleiner Funken Sikaryan, der von Nayrakis umschlossen ist. Wir haben ja bereits gesagt: Nayrakis ist alle Möglichkeit, die an die Wirklichkeit gebunden ist, während Chaos alle Möglichkeit ist, unabhängig von der Wirklichkeit. Daher sind Dämonen auch so unnatürlich. Sie haben keinen Bezugspunkt zur Realität (und werden von dieser als Fremdkörper ausgemerzt, wenn ihre astralen Schutzhüllen versagen). Diese Rückbindung der nayrakalen Göttlichkeit in Form eines Sikaryanfunkens könnte also dafür sorgen, dass sie nicht "abdriften", sprich, ihren weltlichen Bezug verlieren.
Und nun dürfen wir uns fragen, was mit Charyptoroth passiert ist, als sie ihren göttlichen Status verlor. Sie hat ihre sikaryanale Rückbindung, ihren "Funken" verloren, oder absichtlich aufgegeben. Ohne diese Kontrollessenz in ihrem Wesen verlor sie den Bezug zur Wirklichkeit und erweiterte ihre Macht (also ihr Möglichkeitsspektrum auf das Chaotische).
Weiterhin ist dann die Frage zu klären, ob Erzdämonen statt des Sikaryanfunkens eine Essenz bergen, die ich in Ermangelung eines anderen Ausdruckes Soahc (sprich [so'ak] nennen werde (entsprechend dem sphärischen Wortspiel der Urkräfte). Ist dem so, dann würde der Sikaryanfunke bei einer Entgöttlichung wie bei CPT nicht verloren gehen, sondern verdorben werden, so dass aus Sikaryan Soahc wird und aus Nayrakis eben Chaos, verzerrte Möglichkeit.

Was für eine Blume des Geistes, wahrscheinlich ist sie giftig.

Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus

Kolkja Offline

Ahnender

Beiträge: 416

12.07.2007 10:06
#99 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Autsch...
Wenn ich mich recht entsinne, waren die Giganten Körperlich. Viele Gebirgszüge auf Aventurien sind die Überreste ihrer Körper. Entweder starben sie im Kampf (oder schlafen noch) oder sie legten ihren Körper ab, um nach Alveran zu gelangen bzw. "Gottstatus" zu erhalten, also die Möglichkeit in Alveran einzuziehen.
Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass zumindest Giganten noch einen Teil der Wirklichkeit in sich tragen.

Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der elementaren Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus

Äonenwanderer ( Gast )
Beiträge:

13.07.2007 11:22
#100 RE: Die Grundfrage des Zweifels: Was ist ein Gott? Antworten

Da die Götter allen Beschreibungen nach wohl eher reine Wesen des Nayrakis sind,halte ich es für sehr unwarscheinlich,dass sie irgendwelche Anteile des Sikaryans in sich tragen.Meiner Meinung nach sind Götter schon allein durch die Tatsache,dass sie einer der beiden Urkräfte entspringen,an die Schöpfung gebunden.Darüberhinaus bin ich mir nicht so sicher ob man das Chaos als "alle Möglichkeit unabhängig von der Wirklichkeit" bezeichnen kann.Unter Anderm steht in MGS S.28:

"Das Wesen der Götter ist die Ordnung,das Wesen der Dämonen ist das Chaos.Das ist vereinfacht gesagt,der Gegensatz zwischen Göttern und Dämonen.Dieser offenbart sich nicht nur in den Zielen und Motivationen der mächtigen jenseitigen Wesenheiten.Er manifestiert sich auch in dem unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Kosmos(also geschaffener Welt,Existenz und Sein)und Chaos (Nicht-Sein und der Abwesenheit der Möglichkeit des Seins)."

Im Zusammenhang mit diesem Thema wäre es allerdings warscheinlich nicht verkehrt sich den ganzen Abschnitt "Wie stehen Dämonen und Götter zueinander?" und die Ausführungen zur Duglumpest durchzulesen(MGS S.27-28).

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