Also man kann in unzähligen Romanen und Abenteuern von der Seele eines Helden hören, sei es ein Mensch, Elf, Zwerg, Ork oder sonst was allerdings gehen ja nur die zwölfgläubigen in Borons Reich ein oder speißen an Rondras Tafel. Auf jeden Fall ist es ihre Seele die nach ihrem Tod im Jenseits agiert, soweit mal. Aber wo ist die Seele eines Wesen, was auch immer es ist, im Diesseits also wo im Körper ? Hat sie einen festen Platz? oder ist sie überall? wie sieht sie aus ? und am wichtigsten wenn die Seele da ist wäre es dann nicht Möglich diese aus dem Körper zu holen? Oder hätte das den bekannten Effekt von Borbarad und Fran Horas die ihre Seele in einem Gegenstand "gespeichert" hatten und dan sozusagen, solange der Gegenstand Existierte unkaputtbar waren? oder könnten mächtige Nekromanten nicht praktisch auf "Seelensammel Tour" gehen um sich ein Teil ihrer Eigenschaften ( die Eigenschaften der gesammelten seelen) anzueignen? Was mient ihr dazu?
Adeptus Esthariol Travin Farfra, Ykkandil der Weise, sechter Erbe Ilaris Ps: Ich hoff das passt zu Gedanken über Götter, da die Seele schließlich, oder meiner Meinung nach das einzig göttliche am Menschen ist
Wenn ein Thread nicht passt, verschiebe ich ihn nach Ankündigung, aber der hier passt, denn:
Die Seele eines Sterblichen ist der Nayrakisfunke, ein kleines Quantum an Nayrakis, dem "Stoff", aus dem die Götter sind. Stoff ist das falsche Wort, denn Naxrakis ist nicht stofflich. Es ist die Möglichkeit, das Potential, die mögliche Entwicklung, die Fahrbahnmarkierung im Straßennetz der Kausalität, wenn dieses Bild geeignet ist. Nayrakis macht den Sterblichen zum bewussten Menschen, gibt ih mselber die Zügel in die Hand, Entscheidungsfreiheit, Willen.
Und nur nebenbei, Rondras Tafel ist auch nur eines von zwölf Paradiesen, jeder der Zwölfe hat eines, Borons Reich ist die Gemeinschaftswartehalle, sozusagen.
Was das Verlieren einer Seele angeht: Ein Paktierer lässt seine Seele nach seinem Tod in die Niederhöllen wandern, wo sie die Dämonen verstärkt und begünstigt, für die Schöpfung, die ersten sechs Sphären, sind sie verloren, auch für die Götter. Was das Wnadern einer Seele angeht: Der Zauber SEELENWANDERUNG macht genau das. Frag doch mal nach dem 35-Tage-Krieg in Oron, die Moghuli Dimiona tauscht ihre Seele mit ihrer... Schwester? Ist Leonora ihre Schwester? Egal... Leonora im Dimiona-Körper wird getötet, Dimiona im Leonora-Körper... tja.
Zum Sitz der Seele: Die Seele sitzt im Sterblichen als Ganzes, es gibt keinen Knotenpunkt, keine Zirbeldrüse, keinen Thron der Seele. Sie ist ja nichts Stoffliches, das wirklich irgendwo ist. Sie ist mehr irgendwie, und dieses Wie macht sie gerade aus, für das Was? und Wo? des Körpers.
Danke für die Aufmerksamkeit, Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris
Heißt die Frau nicht Elonora? Na egal, auf jeden Fall ist sie nicht die Schwester von Dimon(i)a, denn die ist die Schwester von Arkos, dem Mann von Elenora. Igitigit, das wäre ja schlimmste Inzucht!
On topic: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Seele einen bestimmten Platz hat, und irgendwo habe ich gelesen, dass es sogar inneraventurisch möglich ist, indirekt auf die Seele zu schauen. Wenn man nämlich die Astralseele durch bestimmte Zauber ansieht (ich nehme einmal an es ist der Oculus astralis)so kann man die "Abdruck/Schatten/Hohlraum" der Seele sehen, den sie in der sie umschließenden Astralseele hinterlässt!
Man kann sogar direkter draufgucken. MIt dem SEELENTIER ERKENNEN der Hexen siehst du ja Eigenschaften der Seele, soweit das Seelentier sie offenbart.
Und was die Oroner Ische angeht, ist es mir ehrlich gesagt, egal, mit wem die verandt ist und mit wem nicht. Und dass die Araniern Eleonara hieß kann auch sein, ja.
Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris
So weit ich weiß, gibt es nicht nur die 12 Hallen. Da gibt es noch den ewigen Dschungel der Mohas, die ewigen Steppen der Nivesen, die Bluttäler der Trollzacker und und und... Ich habe auch irgendwo gelesen, dass die auch echt sind. Jeder kommt halt dahin, an das er glaubt.
Äää, bin mir nicht ganz sicher ob das Seelentier das selbe ist wie die Seele, ich glaub nämlich nicht, dass man mit Zauberei etwas göttliches (und nichts anderes ist die Seele) beobachten kann
Was ich meinte war, dass man die Seele nicht nur als vorhanden wahrnimmt, sondern auch genaueres über ihre Natur erfährt. Eben dadurch, dass die Seele (natürlich), den Astralkörper, das ganze Wesen, beeinflusst.
Was aber den Sitz der Seele meint, so wollte ich sagen, dass die Seele nicht an ein bestimmtes Körperteil gebunden ist, sie ist wireklich so etwas wie ein Körperteil in einer anderen Dimension, aber du raubst niemandem die Seele, wenn du ihm das Herz entfernst, ein bestimmtes Stück der Hirnrinde oder dergleichen. ZUgegeben, bein Verlust des Herzens geht die Seele auch hinfort, aber nur, weil der Körper stirbt, nicht, weil sie an das Herz als solches gebunden ist.
Ilaris mit euch, Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris
Da könnte man doch auf den Gedanken kommen, dass der Sitz deer Seele, der Lebensfunke der Körpers ist. Sollte es möglich sein, diesen Funken zu stehlen, hätte man auch den Ankerpunkt zur Seele.
Aber das mit dem stehlen der Seele müsste dann echt gehen man würde wenn man den Kampf um die vorherrschaft im Körper gewinnen würde dann einen Teil der Eigenschaften und Fähigkeiten der Seele bekommen oder nicht? Abgeshen das man so ein Ritual erst in eiber sehr langwierige Enstehungszeit entwickeln müsste.
Aber meiner Meinung nach ist die Seele nicht der Hüter oder der Behälter der Astralkraft.
Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Wahrscheinlich hätte jemand ohne Seele so seine Probleme, Astralenergie zu halten, es sei denn, andere helfen ihm, sprich Erzdämonen o. ä. Vielleicht wird die Seele, die den Astralkörper zusammenhält, beim Pakt durch etwas ausgetauscht, eine Art deimonische Pseudo-Seele. ZU Ykkandils Sache mit dem Seelenklauen. Wenn ich jemandem die Seele stehle und der freie raum wird nicht durch irgendetwas gefüllt, tja dann hat da jemand ein großes Problem...
Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris
Die Seele wird doch erst mit dem Ableben eingefordert und nicht schon zu Paktbeginn oder? Sonst könnte man diese ja nicht mehr retten. Aber ja, wahrscheinlich wird die Seele irgendwie den Astralleib zusammenhalten.
PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P. Wissen ist Macht Phantasie ist Allmacht
Man könnte versucht sein anzunehmen, dass die Wanderung der Seele in eines der zwölfgöttlichen Paradiese oder Borons Hallen eine Folge jener Rituale ist, welche bei der Aufnahme eines Menschen in den Kreis der Gläubigen passieren. Mit anderen Worten: Jeder Mensch entscheidet selbst, wem er seine Seele "gibt", ein Paktierer muß sich ja auch wissentlich dafür entscheiden. Die Seele trennt sich aber erst mit dem Tod vom Körper, ja.
Ein lange Verschollener weilt wieder unter euch. Mein Gruß gilt selbsverfreilich auch unseren anderen werten Mitdenkern an diesem schönen Ort. Doch nun zur Sache:
Die aventurische Kosmologie kennt - ähnlich irdisch-abendländischen Vorstellungen - eine Dreiteilung von Körper, Geist und Seele, wobei in Aventurien ersteres dem physischen Körper entspricht, zweiteres dem Astralleib und das dritte ist als Nayrakisfunken bekannt.
Letzterer gehört der Ebene des Nayrakis/Los und somit dem Ordnenden während das erste (Körper) voll und ganz dem Sikaryan/Sumu zugehörig ist. Der Astralleib als durchaus vergängliches Phänomen gehört wohl eher zur sikaryanischen Seite des Kosmos. Durch ihn fließt die astrale Kraft und auch sämtliche geistigen Eigenschaften wie Erinnerung, Intelligenz und Persönlichkeit hängen an ihm.
Letzteres ist sehr gut erkennbar am Zauber Seelentausch, der ja den Geist mitsamt Funke in einer fremden Physis verankert. Als einziges verbunden mit der nayrakischen Seite ist genannter Funke, durch ihn fließen die karmalen Kräfte.
Unantastbar ist selbiger indes nicht - ein dämonischer Pakt korrumpiert ihn auf eine Weise, dass er nicht mehr zum Kosmos zugehörig bleiben kann. Freilich, die Physis erdet ihn dennoch, so daß er noch in der dritten Sphäre verbleiben mag. Doch mit den steigenden sog. Kreisen der Verdammnis gleichen sich Physis (angezeigt durch das Dämonenmal) und Geist (angezeigt durch entsprechende Persönlichkeitsveränderungen) mehr und mehr der Domäne an - bis spätestens im 7. Kreis die Korruption derart weit gediehen ist, dass das Gebilde nicht mehr im Kosmos zu halten ist.
Zu den göttlichen Paradiesen: Ist der Nayrakisfunke auch ewig, so scheint er doch beeinflusst von Taten und Erleben des Geistes - nach dem Tode verbleibt entsprechend auch ein mehr oder minder starker Rest des Astralleibes (Am Rande vermerkt: Wird besagtes Astralum von zu starken Gefühlen gebunden, so dürfte wohl ein Geist das Ergebnis sein). Nun gehe ich kaum davon aus, dass man seine Seele einfach an den nächstbesten Gott durch Aufnahme in seiner Kirche "verschachern" kann.
Vielmehr vermute ich, dass eine hohe Resonanz zum Wesen der Gottheit dazu führt, dass die Seele zu dieser Entität gezogen wird. Statt Paradiese erwarte ich eher, dass sie letztlich mit der Gottheit verschmilzt - sie erinnert sich, schon immer Teil dieses Gottes gewesen zu sein, die Gottheit "erinnert" sich, dass dieser Teil von ihr nun zurück gekommen ist. Und doch bleibt die Persönlichkeit in gewisser Weise eigenständig.
Das mag paradox, wirr und ketzerisch klingen, aber dazu sind wir ja hier, nicht wahr? Was geschieht mit denjenigen, die keine ausreichende Resonanz gezeigt haben? (Auch bekannt als: Sie wurden von Rethon als zu leicht befunden). Nun, diese verweilen in der 4.Sphäre und werden wohl irgendwann zurückkommen, als wiedergeborenes Wesen.
Wie man diesen Worten entnehmen kann, halte ich von der Idee einer Pseudoseele im Falle eines Paktes herzlich wenig - alle Darstellungen im MGS sprechen da auch eine andere Sprache. Nun, ich hätte noch einiges zu diesem Thema auszuführen, möchte die werten Leser aber mit zuvielen Wissensbrocken füttern - so etwas ist ungesund und kann zu Völlegefühl und geistigen Blähungen führen.
Hamud al'Raschid Freidenker zu Brabak, fünfter Erbe von Ilaris
Was du da sagst, kann in vielerlei hinsicht als ketzerisch empfunden werden. Aber aus diesem Grunde existieren diese Hallen, sodass man auch jenen Gedanke zu ende denken kann, ohne die reinigenden Flammen um sich zu sehen. Und ich muss dir recht geben, mit dem was du sagst.
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Wow, irgendwie klingt das plausibel. Da jeder seine Erinnerungen hat, würde er ja auch andere wiedererkennen und so käme die Vorstellung, dass sie sich in einer Art Halle befänden, auch recht nahe der Realität, da das göttliche für den menschlichen Geist nicht wirklich erfassbar ist. Bliebe natürlich die Frage, was mit denjenigen passiert, die glauben, dass sie z.B. in den ewigen Dschungel übergehen. Wäre das dann auch eine Gottheit, die sich eben nur so darstellt? Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, 3. Erbe von Ilaris und Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft
Der ewige Dschungel ist doch nichts anderes als Borons Hallen oder? Genauso wie die ewigen Steppen der Nivesen und die Bluttäler der Trollzacker. Sie müssen dort warten, weil ihre Gottheit, da keine Alveranische, kein Paradies hat, in das der gestorbene Gläubige kommen könnte.
PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P. Wissen ist Macht Phantasie ist Allmacht
Und wo kommen dann die Borongläubigen hin? Etwa zu all den Ungläubigen? Und warum sehen dann Schamanen aus den entsprechenden Kulturen keine Geister anderer Völker? Oder tun sie das? Ich kenne mich da nicht so aus.
Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, 3. Erbe von Ilaris und Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft
Was es wohl mit dem Tod auf sich hat, ist wohl unergründlich, und selbst die Götter wissen nicht alles. Kann es nicht auch sein, dass die Seelen einem völlig anderen Netz während ihres lebens folgen, und der Weg, den ssie genommen haben, entscheident für ihr endgültigen - fiktiven Realität - nach dem Tod geben?
Macht das Sinn...?
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
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