Ihr habt es voll und ganz erfasst. Es geht um die Unmöglichkeit die Götter auszulöschen, was sie auch nunmal ausmacht. Und da hat euer collegus durchaus Recht.
Aber nun erlaubt mir, mich erst einmal vorzustellen. Nepolomeo Hypocrasas ist mein Name. Und ein Diener der schlangengleichen bin ich.
Nun, um nicht vom Thema abzuweichen möchte ich meine Erklärungne fortführen. Denn wenn Götter Gestalten sind die ihre Schöpfung und ihre Ordnung erhalten wollen, dann ist es doch auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Acrodaemoni die Schöpfung nicht unbedingt zerstören, sondern lediglich nach ihren Gutdünken gestalten wollen. Und wenn wir von jedem Zwölfgott und seinem Gegenpart sprechen, was sollte daran verwerflich sein nicht gleich von den Zwölfgöttern und demzufolge ihren GegenGÖTTERN zu sprechen?
Ein dicklicher aber noch recht junger Mann betritt das Podium. Schon das treppensteigen scheint ihm den Schweiss ins Gesicht zu treiben.
Zum Gruße die Herrschaften, Nach kurzem Verschnaufen erhebt er dann erneut seine Stimme und beginnt seinen Vortrag.
Was in diesem Disput immer wieder, doch zu wenig beachtet, angemerkt wird, ist die vorhandene Unsterblichkeit der göttlichen Entitäten. So ist es doch de facto bewiesen, dass den Göttern diese Infinität zugrunde liegt. Nun soweit so gut, doch sind denn dann alle unsterblichen Wesen wirklich Götter? Auch wenn diese Aussage mit äusserter Vorsicht behandelt werden sollte, so lautet die Antwort: Ja! Er macht eine Pause, die so kurz ist, dass nicht sofort ein Widerruf erhallt, aber dennoch lang genug ist um die Reaktionen der Vorredner zu erkennen.
Zu diesen nichtsterblichen Entiäten müssen auch die sogenannten Arcodaemoni gezählt werden. Was diesen Schluss nahe legt ist eine Tatsache die ihr, werte Kollegen, bereits ausgesprochen doch nicht bemerkt habt. Es wurde von dem Geschwisterpaar der Saturia und des Satinav gesprochen. Und wie man richtig hinzugefügt hatte, kann man hierbei von Halbgöttern sprechen.
Doch, und nun bitte ich um Aufmerksamkeit werte Kollegen, werte Zuhörer, spricht man nicht von Satinva, als DEM Dreizehngehörnten?! Diese Schlussfolgerung legt durchaus nahe dass es sich bei den, im Volksmunde Erzdämonen, genannten Wesenheiten ebenfalls um Götter handelt. Und diesen liegt bekanntlich keine karmale Kraft zu Gute, womit die Theorie, dass ein Gott durch sein Karma definiert werde, ebenfalls wiederlegt wäre.
Anzumerken ist allerdings, dass viele Lebewesen, die im Gedankengut der einfachen Leute als unsterblich bezeichnet werden, eben dieses nicht sind. So soll es Zauber geben die ewiges Leben garantieren, doch wenn man diese mit Praiosauge betrachtet ist deutlich festzustellen, dass die Sprüche lediglich in der Lage sind, denn Tod des Thaumaturgen hinauszuzögern und zu verschieben. Das Gerücht Elfen seien unsterblich ist ebenso unwahr, denn schließlich besitzen sie bloß eine viel größere Lebenspanne, als die Menschen es tun. So ist es durchaus möglich, dass eine Familie drei Menschengernartionen immer wieder vom selben Elf hört und so das Gerücht der Unsterblichkeit geboren wird.
Also das Abenteuer hat mir bisher sehr gut gefallen und für mich steht es schon weit vorne in meiner persönlichen Rangliste nicht publizierter Werke. Das Abenteuer verläuft eher im klassischen Stil, was es aber nicht schlechter macht. Der Plot ist bisher sehr schön und in sich schlüssig konstruiert. Die sprachliche Ausformulierung ist gut. Die Personen sind nett beschrieben und eine Vielfältigkeit ist gegeben.
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Hier noch ein paar kleine Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge:
- Was mich für einen kurzen Augenblick irrtiert hat, war, dass du auf Seite 1 im ersten Kasten eine beliebige Zeitwahl angegeben hast. Dann aber schon im ersten Satz zu Beginn des Abenteuers (Seite 2) festlegst es wäre der 24.Travia 23 Hal. Auch wenns nur eine Schönheitssache ist, würd ich vorschlagen das "23 Hal" wegzulassen.
- Auf Seite 3 ist dir im dritten Kasten ein kleiner Grammtikfehler unterlaufen. "Ich habe gestern, bevor ihr in die Herberge gekommen seid nocht mit Bastan Herbstlaub erzählt, ihr kennt ihn ja."
- Der Kasten der rechten Spalte auf Seite 5 klingt allgemein etwas merkwürdig. Ich habe es mal überarbeitet und würde soetwas vorschlagen: "Zum Vorlesen oder Nacherzählen: Am nächsten Tag wacht ihr - nach der ereignisreichen Nacht noch ein wenig matt vom Schlaf - in euren Lagerstätten auf und spürt den Schein des Praoismals eure Gesichter wärmen. Etwas benommen streckt ihr euch, nehmt ein wenig Nahrung zu euch und packt eure Zwölfsachen zusammen. Da kommt auch schon Lorinfen. War er etwa weg? Anscheinend schon. Wohl ist er vor euch aufgestanden und hat sich im klaren Wasser des Flusses gewaschen."
- Auf Seite 8, rechte Spalte, unten könnte man zu den Irrlichtern auf den in der 4. Edition im Buch Mit Geisterkraft und Sphärenmacht erschienenen Absatz hinweisen. (MGS S.111 f)
- Im Dramatis Personae sind auch noch drei winzige Schreibfehler bei der beschreibung von Lafadiel: 1. Wie oben erwähnt "Elfe" statt "Elfin" 2. "Die wunderschöne Elfin trägt ich hellbraunes Haar offen..." Da wird vermutlicht "ihr" gemeint sein. 3. "Sie tägt eine art wisse Bluse..." ändern in "Sie trägt eine Art weisse Bluse.."
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Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieses Abenteuers und nehme mir vor, es in meiner Runde zu spielen. Alles in allem bisher: Gute Arbeit! Mein Respekt. Nur weiter so.
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