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 Kundgebungen
Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

30.06.2006 23:59
Tag des Zweifels 2006 Thread geschlossen

Am gleich anbrechenden Tag, dem 1. Praios, feiern wir den Tag des Zweifels, an dem wir aufzeigen wollen, was unsere Bestimmung ist, was das Zweifeln nötig macht.

Nichts verursacht so viel Fatalismus und stupide Gewohnheit wie das Nichtzweifeln. Wer nichts anzweifelt, der glaubt alles und lässt sich von jedem beeinflussen, manipulieren, verführen – eine Wirklichkeit, wie sie sich niemand wünschen kann. Die Kirchen der Zwölfe wollen die Menschen frei von dunklen Einflüssen, doch einige unter ihnen wünschen auch bedingungslosen Gehorsam und Fügsamkeit in das eigene Schicksal.
Beides zusammen ist nicht möglich. Wer frei sein will von jeglicher Beeinflussung, muss stets für sich überprüfen – kein anderer vermag dies für ihn zu tun – was ein Wort, eine Tat für ihn bedeutet, was eine Person für ihn bedeutet, ein Wert, ein Glauben, eine Vorstellung. Wenn er das nicht tut, so vermag er schon bald nicht mehr das rechte vom schlechten, das gute vom bösen zu trennen und vermengt Glauben und völkische Irrlehren und Irrmeinungen zu einem abergläubischen Gemisch ohne Sinn und Verstand.
Wer jedoch fügsam in sein Schicksal und seine Stellung sein soll, dem wird diese Möglichkeit des Selbstzweifels und Zweifels genommen, denn die Obrigkeit, die ihn beherrscht – egal ob gut oder böse, weise oder unfähig – ist für ihn über Zweifel erhaben, wenn nicht, sanktioniert sie ihn und straft seine Gedanken, obgleich sie nur einem Erhalt der reinen Ordnung dienlich sein können.

Aus diesem Grunde haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, an all jenen Dingen zu zweifeln, die andere für unantastbares Gesetz verbuchen, die man nicht hinterfragt, weil Kirchen, Könige oder eigener Wunschglaube es verbieten, missbilligen oder zumindest nicht ausdrücklich erlauben. Natürlich können wir nicht all jenen Nebel des Irrglaubens vertreiben, der die Geister der Menschen verklärt, doch wir können einzelnen den Weg weisen, es versuchen, zumindest. Wir zweifeln nicht, weil wir die Weltordnung zerstören wollen, sondern weil wir sie säubern wollen von Irrglauben, Aberglauben und unsinnigem Gewäsch, entstanden aus Unwissen, Wunschdenken und dem falschen Schluss, man dürfe nicht zweifeln an dem, was man nicht vollends begreift.

Aus diesem Grunde sind wir in diesem Forum zusammengetreten und diskutieren hier über Dinge, die wir nicht vollends begreifen, die wir nur abtasten können, aber die dennoch voll von Aberglauben und Halbwissen sind, so dass es einer gründlichen Reinigung bedarf.

Es sprach, für die Erben von Ilaris
Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris
"Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber sich an ihnen orientieren."

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Hochachtungsvoll, Zordan L. E. Zornebrecht, Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque, Proscriptor et Heres Primus Ilaris, Administrator dieses Forums

Alles muss angezweifelt werden! Erst aus dem Zweifel erwachsen Glauben und Wissen!
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