Wir freuen uns über eure Meinung zur Schrift "Über das Wesen des wahren Glaubens". Zustimmung, Kritik, Lob, Drohungen auf eine peinliche Befragung sind ebenso erwünscht wie detaillierte Meinungen mit Verbesserungsvorschlägen und eigenen Gedanken.
Also deshalb wird uns die böse Sache des Bundes der Erben mit dem Namenlosen nachgesagt... verstehe jetzt die Gerüchte...
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Aber auch nur weil ihm sein Namen genommen wurde... von den Zwölfen, die ebenfalls kein Vertrauen in ihn hatten. Du hast soweit recht, das würde ich auch nicht. Aber ist nicht, wie es schon eine Traviageweite gesagt hat: "Jeder Freund ist zu beginn ein Fremder.". Und ich werde keine Voreiligen Schlüsse ziehen. Vielleicht hat der Namenlose wider den Plänen der Zwölfe gehandelt, aber tun wir das nicht, indem wir anzweifeln? Vielleicht ist der Namenlose einfach nur völlig Missverstanden, und folgt einer Logik, die sich unserem Verständnisshorizont entzieht.
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Wahrscheinlich nicht, aber ich habe gelernt, alle Dinge aus mehreren Stellungen heraus zu betrachten. Deswegen übernehme ich auch oft gerne eine Stellung namens Advocatus Diaboli...
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Zweifel ist wie Wasser: Zu wenig davon und man verdurstet, zuviel davon und man ertrinkt. Und natürlich hängt viel davon ab, WORAN man zu zweifeln gewillt ist. Selbst einer, der alles in Frage stellt, ist ein Narr, so er sich selbst nicht in Frage stellt. Zuallererst müssen wir uns stets selbst in Frage stellen um zu ergründen, ob unsere Meinungen gerechtfertigt oder nur bequeme Vorurteile sind. Erst wenn wir uns selbst anzweifeln, können wir anderes bezweifeln ohne dabei von der trügerischen Hoffnung der eigenen Perfektion in die Irre geführt zu werden. Viele tun sich leicht damit, andere Gedanken und Ideen zu bezweifeln, aber sich klar zu machen, dass die eigenen Gedanken und Ideen genauso bezweifelt werden müssen ist wohl der schwierigere Schritt. Man sagt "Jemand glaubt nichts, was er nicht selbst gesehen" hat - was nicht unbedingt eine schlechte Sache ist - aber manche Leute glauben nicht einmal dies[1] und verlieren sich im Netz des Zweifels der letzten Endes keinen Halt bietet. Zweifel als ein Mittel zum Zweck "Erkenntnis" ist eine gute Sache, Zweifel um des Zweifels willen führt nirgendwo hin.
[1] Sehen ist hier im übrigen eine Metapher, Hinweise auf Illusionsmagie, etc. also völlig sinnfrei.
Ein Indiz, dass man eine Metapher auch zu wörtlich nehmen kann. Aber ich fürchte, hier spricht schon ein wenig die Eitelkeit, nämlich der Glaube, man wüßte schon genug, um alles anzuzweifeln, also dass man schwimmen oder sich das eigene Netz spinnen könnte. Wenn man sich sicher ist, dass man in einem fast unbekannten Medium schwimmen könnte, ist man schon halb ertrunken...
Legt mir doh bitte keine worte iin den Mund, niemals wollte ich andeuten, dass ich bereits zu den Schwimmern und Spinnern() gehöre.....höchstens mit Schwimmflügal
PontiPhex maximus, 2.Erbe Ilaris, Mondsilbersultan, M.P. Wissen ist Macht Phantasie ist Allmacht
Es folgt daraus, dass die Welt nicht so ist, wie sie von allen gesehen wird. Das Problem dürfte dann sein, dass man als Irrer angesehen wird. Denn wer wird als verrückt erklärt? Der Einzelne, der die Welt verstanden hat, oder der Rest?
Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, 3. Erbe von Ilaris und Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der Zitadelle der Kraft
Jeder, der eine andere vorstellung der Realität hat, oder sich gar an anderes Weltbild klammert, wird entweder als Ketzer oder Verrückt angesehen. Die Kirche kann nicht zugeben, dass sie sich irrte. Denn das würde bedeuten, dass Gott und somit auch sie fehlbar wären.
Chaos ist nur eine Art der Ordnung, die wir nicht verstehen, und darin keinen Sinn verstehen. Wer den sinn versteht, ist der EINZELNE, nicht die MEHRHEIT. Denn der Unterschied von Genie und Wahnsinn zeigt sich nur im Erfolg wieder.
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Nicht unbedingt. Es gibt nicht nur übersichtliche Ordnungen. Würdest du einen Termitenhaufen als ordentlich bezeichnen. All das Gewimmel und Gewusel... Belzhorash wird beleidigt sein, wenn sie erfährt, dass dieses wimmelnde Chaos in Wirklichkeit eine Ordnung ist, eine nicht-emergente, wie es heißt.
Kennt ihr Langtons Ameise? Ist zwar irdisch, passt aber. Es ist ein computergesteuerter Versuch, in dem eine Ameise über ein in Quadrate eingeteiltes Areal trippelt. Jedes Feld, das sie betritt verfärbt sich von weiß nach schwarz oder umgekehrt. War es zuvor weiß, geht sie nach links, war es zuvor schwarz, nach rechts (oder umgekehrt, ist aber auch egal). Zuerst sieht es willkürlich udn chaotisch aus, wie die Ameise über das Feld läuft, doch nach einer Weile wird eine Ordnung deutlich, die geometrische muster bildet. Zufall? Wohl kaum? Wr die Ordnung zuvor nicht vorhanden? Doch, sie war nur noch nicht emergent, nicht offensichtlich, daher empfinden wir sie nicht als Ordnung. Wie sagte schon, ich glaube es war Murphy: "Chaos ist die Ordnung im komplexen System."
Magus Extraordinarius Puniniensis Zordan L. Zornebrecht, Heres Primus Ilaris "Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber sich an ihnen orientieren."
Als Soziologiestudent kann ich da vereinfacht anbringen, dass alles was wir verstehen zu irgendeinem Sinnsystem (Sinn nicht wie Wahrnehmung sondern wie 'Es macht Sinn') gehört - im Sinne dieser Diskussion also Ordnung ist. Alles was nicht im Bereich irgendeines Sinnsystems liegt, also nicht verstanden wirt, gehört dem Bereich der Umwelt an - im Sinne unser Diskussion also Chaos. Dabei ist es selbstverständlich, dass sich der Bereich der Sinnsysteme stetig vergrößert ohne dass man allerdings sagen kann ob der Bereich der Umwelt verkleinert - denn was man nicht erfassen kann, kann man auch nicht messen.
Muss man halt auch erst mal gemacht haben. Aber danke, das habe soweit sogar ich als Laie verstanden.
"Die Götter sind die Erklärung für all das, wofür die Wissenschaft keine Erklärung hat." Magister Bosper Winterberg, Siebter Erbe Ilaris, Träger der Wüstenblume ersten Grades aus dem einstmals schönen Ysilia, Bannmagier der großen grauen Gilde des Geistes, Mitglied im Cuminio Rubidio Salamandris, dem Bund des roten Salamanders
Ich muss schon sagen eure Sprüche haben echt Style( oder eigedeutscht Stiel), wo habt ihr die alle her? das wüede mich nämlich brennend interessieren!!!!
Adeptus Esthariol T. Farfra, Ykkandil der Weise, sechster Erbe Ilaris
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Hochachtungsvoll, Zordan L. E. Zornebrecht, Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque, Proscriptor et Heres Primus Ilaris, Administrator dieses Forums
Alles muss angezweifelt werden! Erst aus dem Zweifel erwachsen Glauben und Wissen!
Ordenshaus der Bruderschaft der Erben von Ilaris