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Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

03.06.2006 14:24
Über den Glauben des Volkes - I - Religion Antworten
Die Götterwahrnehmung der einfachen Landleute und ihre Unterscheidung zwischen Gut und Böse

Aus der Diskussionsrunde über den Volksglauben des Aventurischen Bauern und einfachen Mannes wird bis zum heutigen Tage nach dem Stand der Dinge das folgende Fazit gezogen:

Ein gewöhnlicher Mann vom Lande erkennt die Götter als seine Götter an, er kennt ihre Namen in seiner Kultur, er kennt ihre Prinzipien insoweit sie ihn betreffen und er erkennt ihre Macht als eine an, die jeder sterblichen Gewalt weit überlegen ist, wenn nicht gar als Allmacht.
Zusätzlich zu diesen simplen Gottesbildern, welche auf seine Situation beschränkt werden, erkennt der Mann von einfachem Geiste zahlreiche lokal definierte Heilige oder anderweitig mit Göttern assoziierte Wesenheiten.
Seine Ehrfurcht richtet sich nicht auf einen speziellen Gott und dessen Gefolge, sondern auf die Gesamtheit der Götter, die für seine Lebenslage Relevanz haben.
Die Machtstrukturen und Beziehungen innerhalb der Kirchen und untereinander sind ihm sowohl fremd als auch gleich, da seine Situation weder Auswirkungen auf diese hat, noch die Vorgänge dort sein eigenes Leben großartig verändern.
Die Vertretung der Kirchen in seiner Umgebung, also die Geweihten der Zwölfgötter, erkennt der einfache Mann als Ehrfurcht gebietende Personen und ihm überlegen, da gebildeter und nicht an die Feldarbeit gebunden. Er achtet ihr Urteil als klug und gerecht, stellt jedoch das Wort der Priester nicht unbedingt über das seines Landesherren, dem er untertan ist.
Das Böse ist für den einfachen Mann stets klar umrissen. Er erkennt die Götter, die Priester derselben und alle, die an die Götter glauben, als die Gute Kraft und alle, die freveln, Verbrechen tun, gar selbst Dämonen sind oder in anderer Form als feindselige Wesenheiten gesehen werden, als Böse Kraft. Er differenziert nicht zwischen ihnen im Speziellen, sofern es überderische Wesenheiten sind, einzig die begrenzten Mahnlehren der Kirchen sind ihm ein Leitfaden.

So der geneigte Leser seine Meinung kundtun möchte, so sei ihm dies hier möglich.

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Hochachtungsvoll, Zordan L. E. Zornebrecht, Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque, Proscriptor et Heres Primus Ilaris, Administrator dieses Forums

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