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 Das Lesezimmer
Zordan L. Zornebrecht Offline

Ahnender


Beiträge: 431

27.05.2006 22:20
Rastullahs Natur - Eine Betrachtung erstaunlicher Möglichkeiten Antworten
Die eventuell wirkliche Natur des Gottes Rastullah

Raschtul soll er geheißen haben, der Gigant, dessen Name wir in dem Gebirge wieder finden, das sich vor uns auftürmt. Sein Leib soll diese Masse an Gestein und endlosen Bergwänden sein, der Leib eines Gefallenen, eines Gescheiterten, dessen Macht vergangen ist.
Rastullah nennt man ihn, der in einem Zelt in der Wüste erschienen ist, einem Priester seine Göttlichkeit offenbarte und seine Religion unter den Beni Novad verbreitete. Rastullah und Raschtul, die Parallelität ihrer Namen ist frappierend, gehen wir also davon aus, dass sie ein und dieselbe Entität verkörpern. Denn ist es denn Zufall, dass sich die tödliche Khom, die Heimat der Rastullahdiener, just am Fuße des Gigantenleibes erhebt? Ist es Zufall, dass Rastullah, der Gott der Wüste, scheinbar keine Macht hat, außer durch den Willen seiner Diener, wie auch Raschtul entmachtet ist, gefallen, kraftlos? Wohl kaum, kann man mit gutem Recht denken, letztlich, wer kann beweisen, was stimmt und was nicht, sind doch beide Wesenheiten so unbegreiflich, dass man wohl nur spekulieren kann, welcher Art sie sind.
Rastullah also nennt man ihn heute, verehrt ihn als den All-Einen, den einzigen Gott, den einzig würdigen, vor dem die Zwölfe nur Diener sein sollen. Interessant anzusehen sind die Parallelen, die dieses Wesen zu einer anderen machtvollen Entität der Welt aufweist.
Der Abscheu der Diener Rastullahs gegen die Diener der Zwölfe ist groß, Ungläubige und Götzendiener sind die Zwölfgöttergläubigen für sie. Genau so, wie Rastullah die Zwölfe gering schätzt, sieht auch diese andere Wesenheit die Zwölfe als Diener, als seine Untertanen, als falsche Götter, die sich als Herren aufspielen, weil der wahre Herr nicht im Hause weilt.
Rastullah übt keine direkte Macht aus, viele nehmen das zum Anlass, seine Macht anzuzweifeln. Aber ist denn der der schwächste, der am wenigsten selbst Hand anlegt? Oder nicht vielmehr der, der ständig die Hand erheben, eingreifen und lenken muss? Ist die Inaktivität Rastullahs Zeichen seiner Machtlosigkeit, oder seines Unbedürfnisses, diese Macht direkt einzusetzen. Wissen wir denn, was die Zwölfe zu ihrem Tun antreibt? Erneut ist die Materie dieser Fragen zu gewaltig, als dass ein Mensch, ein schwacher Sterblicher, endgültige Klarheit über sie erlangen kann. Ohne direkten Einfluss in der Welt bleibt auch diese andere Wesenheit, die so viel mit Rastullah gemeinsam hat, dass man nahezu von einer Gleichheit ausgehen könnte.
Denn All-Einen nennt man Rastullah, den Schöpfer der Welt sieht man in ihm. Interessanterweise trägt jener andere exakt den gleichen Namen, der All-Eine, doch noch viele andere, obgleich keiner davon sein wahrer ist.
Denn jener andere, der mit Rastullah, den niemand gesehen hat und der niemals eingreift, dies alles gemeinsam hat, ist der Dreizehnte, der Namenlose, der Ältere der Äonen, der Bruderlose, der Überzählige, der, der keinen Namen trägt, der Purpurne, das Rattenkind höchstselbst.
Es ist nicht zu beweisen, aber ich frage: Kann nicht Rastullah eine Maske sein? Ein Trugbild dessen, der schon so viele Namen trägt? Ist der Purpurne nicht bekannt für seine hinterhältigen Täuschungen? Er hat wenig Macht auf der Welt, um seine Opposition wider die Zwölfe zu konsolidieren, Er hat nur verborgene, geheime Diener, so denkt man immer. Aber wer kann schon beweisen, dass das Zelt in der Wüste, die Offenbarung Rastullahs, Al’Abus, nicht ein weiterer Winkelzug des Gottes ohne Namen war? Es ist ebenso glaubwürdig wie unglaubwürdig, dass es so ist und es ist ebenso fassbar wie unfassbar, dass der Glaube der Beni Novad, die Kirche der Wüste, einer Lüge aufsitzt, einer Täuschung folgt, um das Ziel des Rattenkindes, die Vernichtung der zwölfgöttlichen Herrschaft, zu erreichen. Die Zwölfgötter sind an die Handlungen ihrer Geweihten gebunden, durch sie haben sie Einfluss und Macht auf Deren und gegen diese Götzendiener, diese ungläubigen richtet sich das ganze Streben der Novadi, sie zu bekehren oder zu erschlagen ist ihre Agenda, den wahren Glauben zu verbreiten ihr höchstes Ziel. Dies alles sind Dinge, die nur der Namenlose sich wünschen kann, weiß er allein doch, dass er der Erste war, dass die Zwölfe ihm wahrhaft erst nachfolgten, bevor sie ihn verbannten.
Dass gerade der Gigant Raschtul den Namen leihen musste, den der Purpurne nicht selbst besitzt, ist da wohl reiner Zufall, doch wer weiß, wer den Giganten vor seinem Fall in seinem Handeln ermunterte, leitete, unterstützte?

So der geneigte Leser seine Meinung kundtun möchte, so sei ihm dies hier möglich.

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