Mir ist beim lesen von WdG aufgefallen, dass die Halbgötter viel weniger hochstufige Liturgien haben, als die 12 alveranischen. Das finde ich aber ziemlich unfair, wenn man bedenkt, dass diese ohnehin schon dadurch benachteiligt sind, dass die Halbgott-Geweihten von Anfang an weniger Liturgien und weniger Karma und weniger Ansehn haben, als die Geweihten der 12-Götter. Dass man aber beispielsweise Ifirn nicht Firuns Einsicht gibt, wo dass zu Ifirn und dem Finden von Vermissten gut passt...
Naja, ich glaube, ihr versteht was ich meine, postet doch mal, was ihr dazu denkt...
Ich denke in der Tat, dass hier ein wenig doppelt gemoppelt wurde (5 Dukaten ins Phrasenschwein). Die Benachteiligung der Halbgötter in Bezug auf die Quantität ihrer karmalen kraft wurde gleichzeitig auf die Qualität übertragen...
Eine solche Einschränkung macht jedoch meiner Meinung nach keinen Sinn. Unfair ist in diesem Zusammenhang wohl kaum ein Argument. Doch was sollte dagegen sprechen, dass die Diener der Halbgötter viel karmale Macht freisetzen, um große Effekte hervorzurufen? Es ist regeltechnisch - also wohl auch hintergrundtechnisch - möglich, genug Karma für eine Grad-VI-Liturgie zu bekommen. Wieso also sollte der Halbgott keine Möglichkeit zur Verfügung stellen, diese auch zu nutzen?
Ich stimme dem Herrn Blutulme gänzlich zu, wenn er die Behauptung aufstellt, dieser Umstand sei eine Unzulänglichkeit der Spielwelt. Ich denke, man sollte in Erwägung ziehen, den Codex Liturgicum dahingehend zu überarbeiten.
Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus
Ich sehe das auch ähnlich, hätte aber auch eine Erklärung für diese Benachteiligungen: Die Krichen der "Halbgötter" besitzen weder viel weltliche Macht noch eine große Anhängerschaft. Demzufolge ist die Weitergabe von Liturgien nicht so verbreitet, und viel kann schnell in Vergessenheit geraten. Außerdem gibt eine hochstufige Liturgie bekannt, wie mächtig ein Gott ist. Da die Halbgötter nunmal nur "halb" sind, gibt es sozusagen nur halb so mächtige Liturgien? Oder so. Naja ist auch nur aus den Fingern gesogen.
Kolkja, ein einfacher Mann aus dem Volke, III. Erbe von Ilaris, Verteidiger des Glaubens an die ehemalige Existenz der elementaren Zitadelle der Kraft und ex Septentrionibus
Eine Liturgie gibt eben nicht an, wie mächtig ein Gott ist. Die Menge an Karma, das er verteilt, gibt an, wie mächtig er ist. Die Liturgien sind menschengemachte - wenn auch göttlich inspirierte - Riten, die eine bestimmte Menge der karmalen Kraft, die der Halbgott zur Verfügung gestellt hat, in einem bestimmten Effekt wirken lassen. Den Halbgötterdienern mächtige Liturgien einzuschränken hieße, ihnen zu unterstellen, sie wären nicht in der Lage, sich solche Dinge zu überlegen oder solche Riten zu entwickeln...
Magus Extraordinarius Puniniensis Brabaciensisque Zordan L. E. Zornebrecht, Proscriptor und Heres Primus Ilaris ex Septentrionibus
Genau und das finde ich gerade bei so Halbgöttern wie Nandus und Aves eine alveranschreiende Ungerechtigkeit. Wenn Nandus der Gott des angewandten praxisorientierten Wissens ist, warum hat dann Hesinde (als Göttin des Sinn und Ziel losen Wissenserwerbs) so liturgien wie WANDELN IN HESINDES HAIN und Nandus nicht? Warum wird im BLICK DER WEBERIN Nandus angerufen, Nandus-Geweihte können ihn aber nicht wirken? (ebenfalls 5 Dukaten ins Phrasenschwein für rhetorische Fragen ^^)
Aber mir fällt da grade noch was anderes auf... Mit TIERGESTALT wird der Geweihte zum heiligen Tier des Gottes... Werden Praioni zu Greifen und Nandus-Geweihte zu Einhörnern? Das wäre ja wohl voll fies Boroni und Perainianern gegenüber, oder? Und was nützt einem ÜBER DIE WOLKEN (Avesliturgie Stufe V!!), wenn man sich genausogut in einen Paradiesvogel verwandeln kann...
Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Ich spiele grade einen Nandusgeweihten und habe mir eine Liste von Liturgien gemacht, die gut zu Nandus passen würden. Ich poste sie jetzt hier und ihr schreibt mal bitte, was ihr so dazu denkt...
(III) ARGELIONS MANTEL schützt gegen Personenbezogene Zauber, Zauber-ZfP* -LkP*+10 (III) BLICK DER WEBERIN wie Analys mit ZfP* von LkP*+5 (III) MONDSILBERZUNGE bei Lügen: eignes Überreden +LkP* +5 ; Gegnerische Probe – LkP* /2 Punkte (III) PURGATION Entzug von Astralenergie aus Artefakten oder Personen (Graderhöhung) (IV) ARGELIONS SPIEGEL wirft jegliche auf den Geweihten gewirkten Zauber zurück (Invercano wirkungslos) (IV) INGALFS ALCHEMIE ruft Hesindes Trichter, der alles in seine alchimistischen Bestandteile zerlegen kann (V) ARGELIONS BANNENDE HAND Zauber werden geschwächt: ZfP* -LkP*+15 (V) WANDELN IN HESINDES HAIN Talent zur Erschaffung eines Gegenstandes steigt um LkP*+15
Außerdem finde ich, dass ERNEUERUNG DES GEBORSTENEN eine Basisliturgie sein sollte, das ist einfach zu praktisch. Über die Namen der Halbgottliturgien lässt sich natürlich reden.
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